Cooper-Test

Cooper-Test

Beim Cooper-Test handelt es sich um einen weltweit anerkannten und verbreiteten Test zur Überprüfung der allgemeinen Ausdauerleistungsfähigkeit. Der Prüfling muss einen Dauerlauf mit einer Länge von 12 Minuten absolvieren und in dieser vorgegebenen Zeit eine möglichst große Strecke hinter sich bringen.
Im Gegensatz zu anderen bekannten Ausdauertests muss man also nicht eine feststehende Streckenlänge bewältigen, sondern genau 12 Minuten laufen. Der Bewerber sollte diese Art des Tests vorher unbedingt trainieren, um sich selbst und die Dauer gut einschätzen zu können. Für ein gutes Resultat ist es nicht nur wichtig, ausdauernd laufen zu können, sondern vor Allem auch, weder zu schnell noch zu langsam zu beginnen. Das beste und effektivste Ergebnis erzielt derjenige, der genau das Tempo läuft, bei dem er die Grenze seiner Leistungsfähigkeit nach genau 12 Minuten erreicht. Wer den Test nicht kennt und den Lauf zu schnell angeht, muss evtl. frühzeitig abbrechen oder erzielt ein schlechtes Ergebnis, weil die letzten Minuten im Schneckentempo zurückgelegt werden. Derjenige, der es zu langsam angehen lässt, verschenkt evtl. wertvolle Meter, weil in den 12 Minuten nicht das Optimum herausgeholt wurde.

„Mehr als nur ein Ausdauer-Test!“

Man sollte also ganz genau wissen, wie ausdauerleistungsfähig man selbst ist. Selbst wenn man schon gut trainiert ist garantiert das noch lange kein gutes Ergebnis. Bei diesem Test wird mehr verlangt. Das Einschätzen der Strecke, des Tempos und der eigenen Leistungsfähigkeit sind die 3 wichtigsten Parameter.

 

Anforderung:

Eine gute Leistung für Männer (unter 30 Jahren) beträgt 2900 Meter, die der Frauen 2500 Meter. Männer sollten mindestens 2600 Meter schaffen, Frauen 2100 Meter. Die Anforderung der verschiedenen Bundesländer ist diesbzgl. unterschiedlich.

Dabei ist zu beachten, dass die Punktevergabe beim Cooper-Test in der Regel in einer 15-stufigen Skala erfolgt. Es kommt also auf jeden Meter an, um evtl. eine bessere Benotung zu erzielen!